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Agentisch

Angebotsprüfung als agentischer Workflow

Beispielprojekt. Es zeigt Aufbau und Vorgehen, beschreibt aber keinen erteilten Auftrag; Kunde, Zahlen und Zitat sind nicht belegt.

Kunde
Maschinenbauer, 900 MitarbeitendeAuf Wunsch des Kunden ohne Namen.
Branche
Maschinenbau
Jahr
2026

Ausgangslage

Der Stand vor dem Projekt

Jede Kundenanfrage lief über den Vertriebsinnendienst. Dort las jemand die Anfrage, glich sie mit dem Produktkatalog ab, prüfte die Machbarkeit und schrieb ein Angebot. Bei 40 bis 60 Anfragen am Tag wuchs der Rückstau über Wochen. In der Urlaubszeit holte ihn niemand mehr ein.

Lösung

Was das System tut

Ein Agent liest die Anfrage, zieht die passenden Katalogpositionen, prüft Verfügbarkeit und Lieferzeit gegen SAP und legt einen Angebotsentwurf an. Der Entwurf geht an den Innendienst, nicht an den Kunden. Der Mensch entscheidet über Preis und Versand.

Architektur

Wie es aufgebaut ist

Der Agent arbeitet in vier Schritten, und jeder Schritt ist einzeln nachvollziehbar. Das ist Absicht: ein Workflow, dessen Zwischenstände niemand sehen kann, lässt sich im Fehlerfall nur neu starten.

Anfrage (Mail/Portal)
   │
   ├─▶ [1] Auslesen ──────────▶ Positionen, Mengen, Termin
   │                              │
   ├─▶ [2] Katalogabgleich ◀──────┘
   │        └─ Retrieval über Produktdaten (pgvector)
   │                              │
   ├─▶ [3] Machbarkeit ◀──────────┘
   │        └─ SAP OData: Bestand, Lieferzeit, Sperrkennzeichen
   │                              │
   └─▶ [4] Entwurf ◀──────────────┘
            └─ Angebotsposition + Fundstelle je Zeile
                          │
                          ▼
            Innendienst prüft ─▶ Freigabe ─▶ Versand
Architektur des Systems, als Textdiagramm

Die Zustandsführung liegt bei Temporal und nicht im Modell. Ein Agent, der seinen eigenen Fortschritt im Kontextfenster hält, verliert ihn beim ersten Zeitüberlauf. So bleibt jeder Schritt wiederholbar, und ein Abbruch in Schritt drei kostet Schritt eins und zwei nicht.

Der Entwurf geht nie ohne menschliche Freigabe hinaus. Die Plattform schreibt, sie versendet nicht.

Ergebnis

Was sich geändert hat

  • Durchlaufzeit von der Anfrage bis zum Entwurf sinkt von zwei Tagen auf unter zwei Stunden
  • Der Innendienst prüft und versendet, statt zu recherchieren und zu tippen
  • Jede Position im Entwurf nennt die Katalogstelle, aus der sie stammt

Stimme

Aus dem Projekt

Der Agent hat uns keine Stelle gespart. Er hat den Rückstau abgebaut, den wir seit drei Jahren vor uns hergeschoben haben."
Leiter Vertriebsinnendienst

Technologien

Was im Einsatz ist

  • InsideAI
  • Claude Sonnet
  • PostgreSQL
  • pgvector
  • SAP OData
  • Temporal

Produkt- und Anbieternamen sind Marken der jeweiligen Inhaber. Ihre Nennung weist auf den Einsatz hin, nicht auf eine geschäftliche Verbindung.

Kontakt

Wir sehen uns Ihren Vorgang an

Wir gehen Ihren Vorgang durch und sagen, welche Schritte zuerst dran sind.